Schullandheimaufenthalt der Delfine

Die Delfine berichten an dieser Stelle selbst von ihrem Aufenthalt:

Unser Landschulheim

Die Dritt- und Viertklässler waren vom 22. Mai bis zum 24. Mai 2017 im Landschulheim in Todtnauberg.

Zuerst trafen wir uns alle am Bahnhof in Kenzingen. Dort luden wir unsere Gepäckstücke in das große Auto mit Anhänger von Frau Schmidt. Dann verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und warteten am Gleis auf unseren Zug.

Wir fuhren mit dem Zug an den Freiburger Hauptbahnhof, stiegen in die Straßenbahn Richtung Günterstal und nahmen von dort noch einen Bus, bis wir an der Talstation in Horben ankamen.

Dort durften wir mit der Schauinslandbahn fahren. In kleinen Gondeln schwebten wir über die Landschaft hinweg.

Oben angekommen, machten wir eine kleine Pause oben auf dem Spielplatz und konnten rutschen, schaukeln, wippen, vespern oder uns einfach ausruhen.

Schon gingen wir weiter, denn oben durften wir das Museumsbergwerk besichtigten. Alle mussten einen Helm aufziehen. Im Stollen war es viel kälter. Zuerst wurde uns erklärt, wie tief die Stollen gehen und dass das Freiburger Münster viermal hineinpassen würde. Das war unvorstellbar.

Dann wurde uns gezeigt, wie die Steine abgetragen werden, welche Maschinen man braucht und wie man sich verständigt, zum Beispiel mit einer lauten Klingel. Heute wird kein Silber mehr abgebaut, denn das würde sich nicht lohnen.

Nach der Führung machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle, denn wir waren schon ganz neugierig auf die Jugendherberge. Endlich an der Bushaltestelle angekommen, fuhr der Bus einfach an uns vorbei. Irgendwas stimmte nicht. Wir mussten ein Stück weiter gehen, denn unseres war nur eine Ausweichhaltestelle. Wir versüßten uns die Wartezeit auf den nächsten Bus mit einem leckeren Eis. Manchmal ist es gar nicht so schlecht den Bus zu verpassen…

Nun endlich kam der nächste Bus und wir fuhren nach Todtnauberg. Dort mussten wir noch ein steiles Stück nach oben und endlich waren wir angekommen. Herr Trumpold begrüßte uns und erklärte uns alles. Nachdem wir die Zimmer eingerichtet hatten, hatten wir Zeit zum Spielen, für Tischtennis, Fußball und anderes. Spät am Abend ging es ins Bett.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns beim Frühstück und machten uns auf den Weg zu den Todtnauer Wasserfällen. Da es sehr heiß war, cremten sich alle gut ein.

Die Todtnauer Wasserfälle sind die höchsten Naturwasserfälle Deutschlands. Es war eine anstrengende, aber auch tolle Wanderung.

An der Jugendberberge angekommen, machten wir eine Pause und dann kamen auch schon Bernd und Sebastian, die mit uns ein paar Spiele und Aktionen machten. Zuerst haben wir witzige Spiele gemacht. Später durften wir alle Bogen schießen. Zum Schluss sollten wir nur mit Hilfe von kleinen Hölzern, Birkenrinde, einem Feuerstein und einem Messer selbst ein Feuer machen. Das war gar nicht so leicht, denn über uns brauten sich dicke Regenwolken zusammen. Plötzlich goss es in Strömen. Wir retteten uns unter ein kleines Vordach und alle Gruppen schafften ihr Feuer. Wir brutzelten leckere Apfelschnitze und machten an diesem Abend noch ein Tischtennisturnier und verschiedene Spiele.

Der nächste Morgen begrüßte uns wieder mit Sonnenschein und wir trafen uns noch einmal. Nun ging es ans Zimmer aufräumen und Koffer packen. Diese verstauten wir wieder im Auto mit Anhänger und machten uns auf den Rückweg. Allmählich stellte Are fest, dass wir kein „Landschulheim“, sondern ein „Laufschulheim“ machten, denn schon wieder wanderten wir. Diesmal auf den Stübenwasen. Dort war eine lange Bank, auf der wir uns ausruhten. Alle hatten Platz darauf, obwohl manche auch darauf lagen. Nun mussten wir nur noch mit zwei Bussen und dem Zug zurück und schon waren wir wieder zuhause. Das waren drei tolle Tage!