Lesenacht der Delfine

Am Freitag, den 6.7.18 war es endlich so weit: Die Lesenacht der Delfine fand statt. Dazu trafen sich die Dritt- und Viertklässler abends in ihren jeweiligen Klassenzimmern und richteten sich gemütliche Schlafplätze ein. Natürlich hatten auch alle Kinder ein bis zwei spannende Bücher im Gepäck. Layla hatte auch ihre Mama „mitgebracht“, die die Lesenacht zusätzlich begleitete. Das war toll.
Zuerst durften sich die Kinder auf dem Pausenhof austoben, da es am Freitagabend noch sehr heiß war. Später trafen sich dann alle im „Aquarium „. Dort wartete für die Lesespezialisten eine WM der besonderen Art: Lese-Weltmeisterschaft 2018. An vielen Stationen konnte man das genaue Lesen, das schnelle Lesen und andere Leseaufträge im Team oder auch alleine bearbeiten. Nachdem für alle der erste Lesehunger gestillt war, sangen wir noch gemeinsam Lieder.
Alle freuten sich schon auf die geplante Nachtwanderung, aber die musste aufgrund des Gewitters über Wagenstadt sprichwörtlich ins Wasser fallen. So ging jede Klasse für sich in ihr Klassenzimmer und machte es sich dort mit dem eigens mitgebrachten Lesefutter auf die Reise in ferne Länder oder in andere Abenteuer. Nur einmal hörten einige Delfinkinder schaurige Geräusche aus dem „Aquarium „. Mutig schlichen sie durchs Schulhaus nach unten und entdeckten Frau Gerber und Frau Schmidt, die ihnen einen Nachtschatz versteckt hatten. Nun machten sich alle startklar für die Nacht und es durfte im mittlerweile dunklen Klassenzimmer noch mit Taschenlampe gelesen werden. Zum Schluss mussten auch diese ausgemacht werden und Frau Rombach und Frau Lang lasen noch lange vor. Dabei schliefen schon viele Kinder ein und richtig feste Langschläfer konnten nicht einmal die Kirchenglocken um sechs Uhr am nächsten Morgen wecken.
Glücklich, aber auch etwas übermüdet begannen die Vorbereitungen für ein reichhaltiges Frühstücksbüffet. Nachdem wir uns dort gestärkt hatten, richteten alle Kinder ihre Taschen und wurden wieder von ihren Eltern abgeholt. Alle waren sich einig: „Lesen ist wie ein Wunder!“