Wir erzählen euch heute vom Science-Mobil

Am Montag nach den Herbstferien haben die Dritt- und Viertklässler Besuch vom Science-Mobil erhalten. Im Europapark gibt es jedes Jahr die Science-Days, bei denen Kinder viele verschiedene Versuche und Entdeckungen machen können. Das Science-Mobil ist ähnlich: Es kommt an Schulen, um Kindern Experimente zu zeigen. „Science“ ist ein englisches Wort und bedeutet „Wissenschaft“. Bei unserem Science-Mobil ging es um verschiedene Materialien. Frau Mandaci und Herr Schmidt, die selbst Wissenschaftler sind, haben gemeinsam einige Experimente mit uns durchgeführt.

Zuerst zeigten sie uns, wie das UV-Licht Perlen und Frösche auf einem T-Shirt farbig werden lässt. Das T-Shirt und die Perlen waren erst weiß und nachdem sie auf dem UV-Licht lagen, wurden sie bunt. Dann zeigten sie, dass man sich mit Sonnencreme vor Sonnenbrand schützen kann, denn die Perlen, die mit Sonnenspray eingesprüht waren, blieben weiß.

Anschließend sollten wir prüfen, ob Blut im Dunkeln leuchten kann. Um das herauszufinden mischte Leopold Waschpulver mit Luminol- das ist ein chemischer Stoff-, gab Wasser dazu und am Schluss etwas Tierblut.  Alle staunten, wie das leuchtete. Das Eisen im Blut reagiert mit dem Luminol  und dann leuchtet es.

Nun half Leonidas bei dem Versuch, der zeigte, dass Autos ihre Farbe wechseln können. Herr Schmidt blies mit einem heißen Föhn auf die schwarze Farbe und es wurde pink.

Als Nächstes sollten wir ausprobieren, ob wir Wasser verschwinden lassen können. Selina schaffte es. Dazu benutze sie einen Superabsorber. Superabsorber ist eine Art Kunststoffpulver, das viel Wasser aufsaugen kann, dann aufquillt und wie eine Art Slush-Eis aussieht. Dieser Superabsorber machte aus einem kleinen Frosch einen Riesenfrosch- das war wirklich erstaunlich. Die Wissenschaftler erklärten uns auch, dass es giftige und ungiftige Stoffe gibt und man beim Experimentieren gut aufpassen muss.

Nun durfte Lynn eine Art Schleim machen, der verhinderte, dass Papier brennt. Sie schmierte das Papier damit ein und Herr Schmidt versuchte es anzuzünden.

Zum Schluss zeigten uns die Wissenschaftler, wie zum Beispiel Bauschaum entsteht. Aus einer winzigen Menge von zwei Flüssigkeiten entstand ein großer Becher voll.

Wir kamen aus dem Staunen kaum heraus. Das war ein toller Tag mit dem Science-Mobil!