April, April!

Der 1. April fiel dieses Jahr auf einen Montag. Da bot es sich natürlich an, dieses Thema im Montagsaquarium aufzugreifen. Die Kinder und Lehrkräfte erlebten eine sehr emotionale und lebhafte Einführung in dieses Thema mit einem eigens für diesen Tag vorbereiteten Aprilscherz.

Frau Brinkmann teilte den Anwesenden mit, dass der Name für das Aquarium geändert werden müsse und bat die Kinder um Alternativvorschläge, wie von nun an dieser Raum genannt werden könnte. Als Grund dafür las sie aus einem Brief vor, in dem ein Herr Knurrhahn vom Verband der zoologischen Gärten sich darüber empörte, dass man ein Gebäudeteil, in dem Menschen statt Wassertiere lebten und sich aufhielten, nicht „Aquarium“ nennen dürfte und folglich die Schulleitung aufforderte, unverzüglich diesen Namen zu ändern. Die Reaktion der Kinder war eine Mischung aus Empörung, Lachen (Aprilscherz!!), Schock, Unglauben und Betroffenheit. Der Brief mit Unterschrift sah sehr echt aus, was doch einige wieder an einem Aprilscherz zweifeln ließ. Frau Brinkmann bat um Vorschläge für andere Namen. Die Kinder wehrten sich jedoch einstimmig und vehement gegen eine Namensänderung und suchten stattdessen nach anderen Möglichkeiten, das „Aquarium“ behalten zu können (Einen Goldfisch im Glas ins Aquarium stellen, dann darf es auch so heißen. Einen gesalzenen Brief zurück schreiben, dass seit Jahren sich niemand darum geschert hat und das auch so bleiben soll…). Schließlich löste Frau Brinkmann mit einem lauten „April, April!“ den Aprilscherz auf. Anschließen erfuhren die Anwesenden noch mehr über die Herkunft des Brauches, in welchen Ländern es den Aprilscherz überhaupt gibt und es wurden ein paar anschauliche Beispiele der letzten Jahre für gelungene Aprilscherze gezeigt.

Herr Bührer, der eigentlich auch mit diesem Brief in den April geschickt werden sollte, aber ganz überraschend an diesem Morgen im Aquarium mit dabei war, erweiterte anschließend noch den Kreis der „Aprilscherz-Briefempfänger“, indem er ihn via Schul-Info-App an die Elternschaft weiterleitete. Danke, liebe Eltern, für Ihre Rückmeldungen! Wir hoffen, der/die ein oder andere hat uns den Scherz nicht allzu krumm genommen.